Openwater-Schwimmen oder Schwimmen im offenen Wasser

Schwimmen im offenen Wasser ist eine beliebte Aktivität für viele Menschen, die die Natur genießen und ein erfrischendes Erlebnis suchen. Es muss jedoch erwähnt werden, dass das Schwimmen im offenen Wasser nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile oder sogar Risiken mit sich bringt. Bevor Sie also in die Gewässer von Seen, Stauseen, Meeren oder Flüssen eintauchen, sollten Sie Ihre Kräfte und die Ihnen zur Verfügung stehende Ausrüstung sorgfältig abwägen. 

Schauen wir uns gemeinsam die Vor- und Nachteile des Schwimmens im offenen Wasser an. 
 

Vorteile 

  1. Natürliche Umgebung: Beim Schwimmen im offenen Wasser können Sie die Schönheit der Natur erleben und die umliegende Landschaft aus einer anderen Perspektive bewundern. Freuen Sie sich auf ruhige Seen, bezaubernde Flüsse und das erfrischende Meer. 
  2. Bewegungsfreiheit: Im offenen Wasser gibt es keine Einschränkungen wie im Schwimmbecken. Sie können sich voll und ganz auf die Bewegung einlassen, längere Strecken schwimmen und neue Orte entdecken. 
  3. Körperliche Herausforderung: Das Schwimmen im offenen Wasser ist anspruchsvoller als das Schwimmen im Schwimmbecken, da Sie sich den natürlichen Bedingungen wie Strömungen, Wellen und Wassertemperatur stellen müssen. Das stärkt Ihre körperliche Fitness und Ausdauer. 

 

Nachteile 

  1. Sicherheit: Das Schwimmen im offenen Wasser kann gefährlich sein, insbesondere wenn Sie die Gegend nicht kennen oder keine geeignete Ausrüstung verwenden. Es ist wichtig, die Wetterlage im Auge zu behalten, die Sicherheitshinweise zu befolgen und an Orten zu schwimmen, die für das Freizeitschwimmen vorgesehen sind. 
  2. Naturbedingungen: Im offenen Wasser können wechselhafte Bedingungen herrschen, wie Temperaturschwankungen, starke Strömungen und unerwartete Wellen. Man muss auf verschiedene Situationen vorbereitet sein und wissen, wie man damit umgeht. 
  3. Eingeschränkte Aufsicht: Im offenen Wasser werden Sie nicht wie im Schwimmbad von Rettungsschwimmern beaufsichtigt. Das bedeutet, dass die Verantwortung allein bei Ihnen liegt. 
 

Sicherheit 

Auch wenn das Schwimmen in Stauseen oder Sandgruben nicht so gefährlich ist wie das Schwimmen im Meer, wo man gegen Wellen und Strömungen ankämpfen muss, ist es ratsam, die Regeln für sicheres Schwimmen zu befolgen. 
 
  1. Schwimmen Sie an Stellen, die für das Freizeitschwimmen vorgesehen sind und ausreichend beaufsichtigt werden. 
  2. Teilen Sie anderen mit, dass Sie schwimmen gehen. 
  3. Nehmen Sie eine Schwimmboje mit, falls Ihnen die Kräfte ausgehen sollten. 
  4. Informieren Sie sich über die Wetterbedingungen und die Vorhersage, um gefährliche Situationen wie Gewitter oder starken Wind zu vermeiden. 
  5. Achten Sie auf Ihre Kondition und schwimmen Sie nicht zu weit vom Ufer weg, wenn Sie sich Ihrer Fähigkeiten nicht sicher sind. 

 

 

Was sollte man mitnehmen?

Nehmen Sie auf jeden Fall eine Schwimmbrille mit – damit sehen Sie, wohin Sie schwimmen, und können so die richtige Richtung einschlagen. Eine Badekappe ist vor allem für Frauen gedacht, aber eine auffällige Kappe kann Ihnen im offenen Wasser zu besserer Sichtbarkeit verhelfen, beispielsweise damit man Sie vom Ufer aus sehen kann. Außerdem empfehlen wir, eine Schwimmboje mitzunehmen, idealerweise in einer auffälligen Farbe wie beispielsweise Orange. So werden Sie von Booten und auch von Menschen am Ufer gesehen. Und sollten Ihnen die Kräfte ausgehen, können Sie sich an der Boje festhalten und sich ausruhen. Schließlich empfehlen wir noch, Trinkwasser mit an das Ufer zu nehmen und sich vor dem Schwimmen mit Sonnencreme einzureiben, da man sich im Wasser leicht einen Sonnenbrand holen kann.

Im offenen Wasser finden auch Langstreckenschwimmwettkämpfe und die meisten Triathlons statt. Die Wettkämpfe finden in der Regel in Seen, Meeren oder Flüssen statt. Die Schwimmer müssen sich mit den natürlichen Bedingungen wie Strömungen, Wellen, Wassertemperatur und der Orientierung im offenen Wasser auseinandersetzen, was meist am schwierigsten ist und dazu führen kann, dass sie sogar mehrere Kilometer mehr schwimmen müssen. Die Wettkämpfe können unterschiedlich lang sein, von kurzen Strecken um die 1 km bis hin zu extremen Distanzen wie dem Schwimmen über Meerengen.

Es muss noch betont werden, dass das Schwimmen im offenen Wasser nichts für Nichtschwimmer ist und wir es eher erfahrenen Schwimmern empfehlen, da die Überwachungsmöglichkeiten durch Rettungsschwimmer oder andere Personen begrenzt sind. 



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