So wählen Sie die richtige Schwimmbrille aus

Wie wählt man eine Schwimmbrille aus, die gut sitzt, nicht ins Gesicht läuft und gleichzeitig zu Ihrem Schwimmort und -stil passt? Bei der Auswahl geht es nicht nur um Farbe oder Marke. Wichtig sind die Form der Augenmuscheln, die Art der Gläser, die Größe der Brille sowie deren konkreter Verwendungszweck.
 
In diesem Artikel geben wir Ihnen Tipps, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, welche Art von Brille sich für das Schwimmbad, für Wettkämpfe oder für den Triathlon eignet, und stellen Ihnen konkrete Modelle vor, mit denen wir bei Swimaholic die besten Erfahrungen gemacht haben.

Wir wählen Schwimmbrillen je nach Verwendungszweck aus

 

 
1) Beim Freizeitschwimmen sind Komfort und gute Sicht am wichtigsten. Wenn Sie nicht wissen, für welche Brille Sie sich entscheiden sollen, empfehlen wir größere Modelle, die sich besser an das Gesicht anpassen. Freizeit-Schwimmbrillen, die wir getestet haben und gerne empfehlen, sind zum Beispiel: die Unisex-Brille „Swimaholic Elbe“ und die bei Schwimmerinnen beliebte „Speedo Biofuse“. Die Wahl hängt natürlich von den persönlichen Vorlieben ab, aber beide Modelle gehören zu den beliebtesten in ihren jeweiligen Kategorien und wir können sie empfehlen.
 
2) Schwimmbrillen für Wettkämpfe sind oft kleiner und haben ein flaches Profil, um den Widerstand im Wasser so gering wie möglich zu halten. Wettkampf-Schwimmbrillen haben eine kleine Dichtung oder gar keine; diese werden als „Shells“ bezeichnet und man muss sich erst an sie gewöhnen.  Zu den Spitzenmodellen unter den Wettkampf-Schwimmbrillen gehören die Arena Cobra Ultra Swipe, die Speedo Fastskin Pure Focus Mirror sowie die Speedo Fastskin Hyper Elite Mirror. Die Beliebtheit dieser Wettkampfbrillen spricht für ihre Qualität.
 
3) Triathleten benötigen ein breites Sichtfeld, um zu sehen, was um sie herum geschieht. Triathlon-Brillen sind daher in der Regel breit und bieten ein weites Sichtfeld. Gleichzeitig müssen diese Brillen robust sein und gut abdichten, damit sie einem möglichen Zusammenstoß mit einem anderen Teilnehmer standhalten. Aufgrund der Wettkämpfe im offenen Wasser verfügen sie oft über getönte, verspiegelte oder polarisierte Gläser. Für den Triathlon haben sich die Speedo Biofuse Polarised bei uns sehr bewährt.
 
4) Mit Sehstärke lässt es sich viel besser schwimmen, und die Möglichkeit, mit einer Schwimmbrille mit Sehstärke unter Wasser klar zu sehen, verändert das Leben vieler Menschen, die ohne Brille oder Kontaktlinsen Probleme mit der Sicht haben. Leider ist das Angebot an Schwimmbrillen mit Sehstärke begrenzt und die Auswahl nicht besonders groß, aber wir sind auf jeden Fall froh, dass es diese Möglichkeit gibt.
 
  
 

Die Auswahl von Schwimmbrillen richtet sich nach Alter und Geschlecht

1) Die meisten Schwimmbrillen sind Unisex-Modelle und somit sowohl für Schwimmer als auch für Schwimmerinnen geeignet.
 
2) Frauen haben ein kleineres Gesicht, weshalb klassische Unisex-Brillen ihnen manchmal nicht richtig passen. Damen-Schwimmbrillen haben daher kleinere Augenmuscheln, damit sie sich besser an die Augenhöhlen von Frauen anpassen. Auch die Nasenstege sind meist schmaler, damit die Brille besser sitzt. Häufiger als bei Unisex-Brillen verfügen Damenmodelle über ein geteiltes Kopfband, damit sie besser über einem Pferdeschwanz halten. Nicht zuletzt zeichnen sich diese Brillen durch ein zartes, feminines Design aus.
 
3) Kinder-Schwimmbrillen werden je nach Alter in die Kategorien 2–6 Jahre und 6–14 Jahre unterteilt. Die Modelle für die Kleinsten sind an kleine Kindergesichter angepasst, damit sie nicht drücken und kein Wasser eindringt; gleichzeitig bestehen sie aus strapazierfähigen Materialien, um den Wasserspielen der Kinder standzuhalten. Sehr beliebt sind die Schwimmbrillen „Swimaholic Danube“, die einen großen Teil des Gesichts bedecken und sehr gut sitzen.
 
  
 
 

Wie können Sie testen, ob Wasser in Ihre Schwimmbrille eindringt?

Dafür gibt es einen recht einfachen Trick, bei dem Sie gar nicht ins Wasser müssen. Nehmen Sie die Schwimmbrille in die Hand und drücken Sie sie gegen Ihre Augen. Sie muss auch ohne das Gummiband über dem Kopf fest sitzen und sollte zumindest für einen Moment auf den Augen haften bleiben. Dann haben Sie es geschafft und können schwimmen gehen.
 
Was ist, wenn nur ein Teil anliegt? Wenn ein Teil anliegt und der andere abfällt, ist der Nasensteg entweder zu klein oder zu groß. Die gute Nachricht ist, dass in dieser Situation ein Kopfgummi Abhilfe schafft – die Schwimmbrille sitzt dann fest und es läuft kein Wasser hinein.
 
Wenn die Brille überhaupt nicht haftet und sofort herunterfällt, ist sie nicht die richtige Brille für euch, auch wenn sie die schönste von allen wäre. Eine solche Brille wird euch keinen guten Dienst erweisen, und das werdet ihr schon beim ersten Schwimmen feststellen.
 

Ein Tipp zum Schluss

Schwimmbrillen beschlagen früher oder später. Das hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Wassertemperatur, Schweiß, der Außentemperatur und anderen, aber wir empfehlen dir trotzdem, den Artikel über die richtige Pflege von Schwimmbrillen zu lesen, damit sie möglichst lange halten.

Wenn die Schwimmbrille nicht richtig sitzt, versuchen Sie, den Nasensteg (das Mittelstück zwischen den Augenmuscheln) anzupassen und ihn gegen einen kleineren oder größeren auszutauschen, sofern dies möglich ist. Auch durch die richtige Einstellung des Riemens lässt sich der Sitz der Schwimmbrille sehr gut regulieren. Legen Sie das Band nicht direkt hinter die Ohren, sondern schieben Sie es weiter nach oben in Richtung Scheitel.

Wir haben mehr als 300 verschiedene Schwimmbrillen in allen Farben, Ausführungen und für alle Einsatzzwecke im Angebot, sodass sicherlich für jeden etwas dabei ist.

 

Die häufigsten Fragen zur Auswahl von Schwimmbrillen:

 

Wie wählt man Schwimmbrillen aus, damit kein Wasser hineinkommt?

Halten Sie die Brille an Ihre Augen, ohne das Band anzulegen. Wenn beide Augenmuscheln zumindest für einen Moment anliegen und halten, passt ihre Form wahrscheinlich zu Ihnen. Die Brille sollte dabei nicht unangenehm drücken.

 

Welche Schwimmbrille eignet sich am besten für Hallenbäder?

Für Hallenbäder empfehlen wir klare oder leicht getönte Gläser. Sie lassen mehr Licht durch, verfälschen die Farben nicht und bieten auch in schlechter beleuchteten Schwimmbädern eine gute Sicht.

 

Welche Schwimmbrille sollte man für das Freiwasser wählen?

Für das Freiwasser eignen sich Brillen mit großem Sichtfeld und getönten, verspiegelten oder polarisierten Gläsern. Dunklere Gläser dämpfen das Sonnenlicht und Reflexionen von der Wasseroberfläche.

 

Warum beschlagen Schwimmbrillen?

Schwimmbrillen beschlagen aufgrund von Temperaturunterschieden, Feuchtigkeit und der allmählichen Abnutzung der Antibeschlagbeschichtung. Wischen Sie daher die Innenseite der Gläser nicht mit den Fingern ab und spülen Sie die Brille nach dem Schwimmen mit klarem Wasser ab. Wenn die Brille zu beschlagen beginnt, hilft es auch, sie mit einem speziell für Schwimmbrillen entwickelten Antibeschlagspray einzusprühen.

 


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